A Mist Connection: The Laki Eruption and Its Legacy.

Autor/innen

  • Katrin Kleemann Autor/in

DOI:

https://doi.org/10.14512/8gnkf742

Abstract

Ab Mitte Juni 1783 bedeckte ein ungewöhnlicher Nebel einen Großteil von Europa. Dieser Nebel war trocken, nicht feucht und hielt sich für mehrere Wochen. Ende Juni traten hohe Konzentrationen auf, so dass in manchen Regionen ein schwefeliger Geruch wahrnehmbar war, über Nacht verdorrte Vegetation, Metall lief grün an und manche Menschen beklagten sich über Atemwegsbeschwerden. Inspiriert von der Aufklärung, spekulierten zeitgenössi- sche Naturforscher über die Ursache des seltsamen Wetters und entwickelten zahlreiche Erklärungen. In Europa war unbekannt, dass auf Island die Lakispalte ausgebrochen war. Dies war eine Flutbasalteruption, die das größte Lavavolumen produzierte, das von einem Vulkan aus der Erde im letzten Jahrtausend freigesetzt wurde. In meiner Dissertation habe ich einen interdisziplinären Ansatz verfolgt, indem ich Umweltgeschichte und die Folgewir- kungen im damaligen europäischen Wissenschaftsgeschehen mit Geologie kombiniert habe.

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Veröffentlicht

2025-02-12

Ausgabe

Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

A Mist Connection: The Laki Eruption and Its Legacy. (2025). Briefe Zur Interdisziplinarität, 34(02). https://doi.org/10.14512/8gnkf742